Lexikon

IT-Monitoring

IT-Monitoring ist die laufende, automatisierte Überwachung von Servern, Netzwerken, Diensten und Anwendungen. Es erkennt Störungen, Engpässe und Ausfälle, bevor sie den Betrieb spürbar beeinträchtigen.

13. Oktober 2026MonitoringIT-BetriebÜberwachung

Ohne Monitoring erfährt die IT von Problemen oft erst, wenn Mitarbeitende anrufen, weil etwas nicht mehr funktioniert. Monitoring kehrt dieses Verhältnis um: Messwerte und Zustände werden laufend erfasst, mit Grenzwerten verglichen und bei Abweichungen gemeldet. Viele Störungen lassen sich so beheben, bevor sie jemand bemerkt.

Damit ist Monitoring eine Grundlage für planbaren IT-Betrieb. Ohne Messwerte lässt sich zudem kaum belegen, ob vereinbarte Ziele wie die Verfügbarkeit aus einem Service Level Agreement eingehalten werden.

Wie funktioniert IT-Monitoring?

Ein Monitoring-System fragt Zielsysteme in festen Abständen ab oder empfängt deren Meldungen. Typische Quellen sind Agenten auf Servern und Clients, das Protokoll SNMP für Netzwerkgeräte, Ereignisprotokolle von Betriebssystemen und Anwendungen sowie Prüfungen von außen, etwa ob eine Website erreichbar ist oder ein Zertifikat bald abläuft.

Die erfassten Werte wie Prozessorlast, freier Speicherplatz, Antwortzeiten oder der Status eines Dienstes werden mit Schwellenwerten verglichen. Wird ein Schwellenwert überschritten, löst das System einen Alarm aus, etwa per E-Mail, App-Benachrichtigung oder direkt als Ticket im Service Desk. Verlaufsdaten zeigen zusätzlich Trends, zum Beispiel einen Datenträger, der in einigen Wochen voll sein wird.

Grob unterscheidet man Verfügbarkeitsüberwachung (läuft das System?), Leistungsüberwachung (wie gut läuft es?) und die Auswertung von Ereignissen und Protokollen. Letztere überschneidet sich mit einem SIEM, das jedoch gezielt auf Sicherheitsvorfälle ausgerichtet ist.

Typische Beispiele

Worauf Unternehmen achten sollten

Bezug zu TOMORIS

Bei TOMORIS ist die Überwachung von IT-Systemen als GRID.observe ein Baustein des vernetzten IT-Betriebs GRID.

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