Lexikon

KI-Governance

KI-Governance ist der organisatorische Rahmen aus Regeln, Rollen und Kontrollen, mit dem ein Unternehmen den Einsatz künstlicher Intelligenz steuert, Risiken begrenzt und Verantwortung klar zuordnet.

13. Oktober 2026KIGovernanceComplianceRichtlinien

Künstliche Intelligenz hält in vielen Unternehmen nicht über ein zentrales Projekt Einzug, sondern schrittweise: Mitarbeitende testen Chat-Assistenten, Fachabteilungen buchen Software mit KI-Funktionen, und vertraute Büroprogramme erhalten neue Assistenzfunktionen. Ohne klare Regeln entsteht so eine Schatten-KI, bei der niemand genau weiß, welche Daten wohin fließen und wer für die Ergebnisse verantwortlich ist.

KI-Governance schafft hier Ordnung. Sie legt fest, welche KI-Anwendungen erlaubt sind, wer sie freigibt, welche Daten verarbeitet werden dürfen und wie Risiken bewertet werden. Damit ergänzt sie bestehende Strukturen für Datenschutz und Informationssicherheit um die Besonderheiten von KI.

Wie KI-Governance aufgebaut ist

Ein tragfähiger Rahmen besteht meist aus wenigen, klar zugeordneten Bausteinen:

Orientierung bieten Rahmenwerke wie die internationale Norm ISO/IEC 42001 für KI-Managementsysteme. Kleinere Unternehmen kommen oft mit einer schlanken Variante aus, die an vorhandene Abläufe für Datenschutz und IT-Sicherheit anschließt.

Typische Beispiele

Worauf Unternehmen achten sollten

Bezug zu TOMORIS

TOMORIS befasst sich im Bereich NEXT mit KI, Software und Automatisierung. Informationen zur Begleitung von KI-Vorhaben finden sich unter KI-Beratung.

Dieser Eintrag ist eine allgemeine Einordnung und ersetzt keine Rechtsberatung.

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