Lexikon

KI-Kompetenz

KI-Kompetenz bezeichnet das Wissen und die Fähigkeiten, KI-Systeme sachkundig einzusetzen und ihre Chancen und Risiken einzuschätzen. Der EU AI Act fordert sie seit 2. Februar 2025 ein.

13. Oktober 2026KISchulungEU AI Act

Der Begriff hat durch den EU AI Act an Bedeutung gewonnen. Die Verordnung beschreibt KI-Kompetenz als Fähigkeiten, Kenntnisse und Verständnis, die einen sachkundigen Einsatz von KI-Systemen ermöglichen und ein Bewusstsein für Chancen, Risiken und mögliche Schäden schaffen. Unabhängig von der Rechtslage ist KI-Kompetenz eine praktische Voraussetzung: Nur wer versteht, wie KI zu ihren Ergebnissen kommt, kann sie sinnvoll nutzen und Fehler erkennen.

Artikel 4 des AI Act verpflichtet Anbieter und Betreiber von KI-Systemen, nach besten Kräften für ein ausreichendes Maß an KI-Kompetenz ihres Personals zu sorgen. Das gilt auch für weitere Personen, die in ihrem Auftrag mit KI-Systemen arbeiten. Ein bestimmtes Format oder Zertifikat schreibt die Verordnung nicht vor.

Was zur KI-Kompetenz gehört

Welches Niveau ausreicht, hängt laut Verordnung unter anderem von Vorkenntnissen, Erfahrung, Ausbildung und dem Einsatzkontext ab. Die Geschäftsführung braucht anderes Wissen als ein Team, das KI im Kundenservice einsetzt, und die IT wiederum anderes als die Buchhaltung.

Typische Beispiele

Worauf Unternehmen achten sollten

Abgrenzung

Security Awareness zielt darauf, Angriffe wie Phishing zu erkennen. KI-Kompetenz betrifft den sachkundigen Einsatz von KI. Beide Themen überschneiden sich und lassen sich gut gemeinsam schulen.

Bezug zu TOMORIS

TOMORIS UNIVERSITY bietet Trainings, Awareness-Formate und Lernpfade an, darunter zum Thema KI.

Dieser Eintrag ist eine allgemeine Einordnung und ersetzt keine Rechtsberatung.

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