Lexikon

Security Awareness

Security Awareness befähigt Menschen, typische Angriffsversuche zu erkennen, sicher mit Daten und Zugängen umzugehen und verdächtige Situationen über bekannte Wege zu melden.

AwarenessMitarbeiterschulungPhishing

Viele Angriffe beginnen nicht mit einer technischen Lücke, sondern mit einer Nachricht, einem Anruf oder einem Link, auf den ein Mensch reagieren soll. Security Awareness, auf Deutsch Sicherheitsbewusstsein, bezeichnet sowohl das Wissen und die Haltung, mit denen Mitarbeitende solche Situationen erkennen, als auch die Maßnahmen, mit denen Unternehmen dieses Bewusstsein aufbauen.

Ziel ist nicht, Menschen als Schwachstelle abzustempeln, sondern sie zu einem wirksamen Teil der Abwehr zu machen. Wer einen Angriffsversuch früh meldet, kann einen Vorfall verhindern oder seinen Schaden begrenzen. Auch die NIS2-Richtlinie zählt Schulungen zur Cybersicherheit ausdrücklich zu den Maßnahmen des Risikomanagements.

Wie funktioniert Security Awareness?

Wirksame Programme setzen auf Wiederholung statt auf eine einmalige Pflichtschulung. Typische Bausteine sind:

Entscheidend ist eine Fehlerkultur, in der Meldungen erwünscht sind, auch wenn jemand bereits geklickt hat. Wer Sanktionen fürchtet, meldet spät oder gar nicht.

Typische Beispiele

Worauf Unternehmen achten sollten

Bezug zu TOMORIS

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