Lexikon

Robotic Process Automation (RPA)

RPA (Robotic Process Automation) automatisiert regelbasierte Routinetätigkeiten am Computer: Software-Roboter bedienen Benutzeroberflächen wie ein Mensch, klicken, übertragen Daten und prüfen Werte.

13. Oktober 2026AutomatisierungSoftware-RoboterProzesse

Trotz Digitalisierung übertragen Mitarbeitende in vielen Unternehmen täglich Daten von einem Programm ins nächste. Oft liegt das daran, dass ältere Fachanwendungen oder Portale von Geschäftspartnern keine Schnittstelle bieten. RPA setzt genau dort an: Ein Software-Roboter, kurz Bot, übernimmt die immer gleichen Klicks und Eingaben. Mit physischen Robotern hat das nichts zu tun.

Wie funktioniert RPA?

Der Bot arbeitet mit eigenen Zugangsdaten und kann an der Oberfläche alles, was auch ein Mensch mit diesen Rechten könnte. Das ist bei der Rechtevergabe zu bedenken.

In Kombination mit KI, etwa zur Dokumentenerkennung oder Klassifikation, können Bots auch unstrukturierte Eingaben wie E-Mails oder eingescannte Belege verarbeiten.

Typische Beispiele

Worauf Unternehmen achten sollten

Abgrenzung

RPA ist ein Werkzeug der Prozessautomatisierung, neben Schnittstellen und Low-Code. Von einem KI-Agenten unterscheidet sich ein klassischer Bot dadurch, dass er festen Regeln folgt, während ein Agent seine Schritte situationsabhängig selbst plant. Das macht RPA vorhersehbarer, aber weniger flexibel.

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