Lexikon

API (Programmierschnittstelle)

API (Application Programming Interface) ist eine definierte Schnittstelle, über die Programme miteinander kommunizieren und Daten oder Funktionen austauschen, ohne das Innenleben des anderen Systems zu kennen.

13. Oktober 2026SchnittstellenIntegrationAutomatisierung

Moderne IT-Landschaften bestehen aus vielen spezialisierten Systemen: Warenwirtschaft, CRM, Webshop, Buchhaltung, Microsoft 365. Damit Daten nicht von Hand übertragen werden müssen, sprechen diese Systeme über APIs miteinander. Eine API legt fest, welche Anfragen ein System annimmt und was es zurückliefert, ohne dass die Gegenseite dessen Innenleben kennen muss.

Wie funktioniert eine API?

Eine API ist eine Art Vertrag: Sie beschreibt verfügbare Funktionen, Datenformate und Antworten. Im Unternehmensumfeld am häufigsten sind Web-APIs, die über HTTP erreichbar sind und oft dem REST-Prinzip folgen:

Der Zugriff wird über API-Schlüssel oder Tokens abgesichert, häufig nach dem Standard OAuth 2.0. Viele Anbieter dokumentieren ihre Schnittstellen im OpenAPI-Format und begrenzen die Zahl der Anfragen pro Zeitraum. Neben REST gibt es weitere Formen wie GraphQL oder SOAP sowie Programmierschnittstellen von Betriebssystemen und Softwarebibliotheken.

Typische Beispiele

Worauf Unternehmen achten sollten

Abgrenzung

Bei einer API fragt ein System aktiv nach Daten. Bei einem Webhook meldet sich das Quellsystem von selbst, sobald ein Ereignis eintritt.

Bezug zu TOMORIS

Zugangsdaten wie API-Schlüssel lassen sich mit GRID.WHISPER über begrenzte, im Browser verschlüsselte Links teilen statt per E-Mail.

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