Lexikon

Low-Code

Low-Code bezeichnet Entwicklungsplattformen, mit denen Anwendungen und Abläufe überwiegend über grafische Oberflächen, Vorlagen und fertige Konnektoren erstellt werden, statt sie vollständig zu programmieren.

13. Oktober 2026AutomatisierungSoftwareentwicklungCitizen Development

In vielen Abteilungen fehlen kleine Anwendungen: ein Freigabeablauf für Bestellungen, ein Erfassungsformular, eine Übersicht über Leihgeräte. Für ein klassisches Softwareprojekt sind solche Vorhaben oft zu klein, für eine geteilte Excel-Liste zu wichtig. Low-Code-Plattformen schließen diese Lücke. Sie werden von der IT genutzt, aber auch von geschulten Fachleuten in den Abteilungen, die oft als Citizen Developer bezeichnet werden. Ziel ist, Anwendungen schneller bereitzustellen und die IT zu entlasten, ohne die Kontrolle über Daten und Abläufe aufzugeben.

Wie funktioniert Low-Code?

Ein bekanntes Beispiel ist die Microsoft Power Platform mit Power Apps und Power Automate. No-Code geht noch einen Schritt weiter und verzichtet ganz auf Programmierung, ist dafür aber stärker eingeschränkt.

Typische Beispiele

Worauf Unternehmen achten sollten

Abgrenzung

Low-Code baut neue Anwendungen und Abläufe, meist über Schnittstellen. Robotic Process Automation bedient dagegen vorhandene Benutzeroberflächen wie ein Mensch. Beide sind Werkzeuge der Prozessautomatisierung und lassen sich kombinieren.

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