TOOLBOX · SECURITY-CHECK
MICROSOFT 365PRÜFEN.
Ist Ihre Domain in Microsoft 365 sauber eingerichtet? Domain eingeben und sehen, ob Microsoft einen Tenant kennt, ob E-Mails über Exchange Online laufen und ob SPF, DKIM und DMARC dazu passen.
WAS GEPRÜFT WIRD
Ein Tenant.
Fünf Einträge.
Microsoft 365 arbeitet nur dann sauber mit Ihrer Domain zusammen, wenn einige DNS-Einträge so gesetzt sind, wie Microsoft es vorgibt. Wir prüfen sie von außen, mit den Werten aus der Dokumentation von Microsoft. Die Grundbegriffe erklärt unser Lexikon: Microsoft 365, Microsoft Entra ID und Exchange Online.
- 01
Entra-Tenant
Kennt Microsoft einen Tenant zu Ihrer Domain? Die Antwort stammt aus den öffentlichen Anmelde-Metadaten, samt Tenant-ID. Sie zählt nicht zur Note.
- 02
Mailserver (MX)
Kommen E-Mails direkt bei Exchange Online an, unter mail.protection.outlook.com oder dem neueren Ziel unter mx.microsoft? Dazu ein Hinweis auf DNSSEC und DANE für eingehende E-Mails.
- 03
SPF
Erlaubt der SPF-Eintrag Exchange Online mit include:spf.protection.outlook.com, auch über eingebundene Einträge, und endet er mit -all, wie Microsoft es empfiehlt?
- 04
DKIM
Zeigen selector1 und selector2 als CNAME auf Microsoft, und ist der aktive Schlüssel abrufbar? Ohne DKIM signiert Exchange Online Ihre E-Mails nicht mit Ihrer Domain.
- 05
DMARC
Welche Richtlinie gilt für Ihre Domain? Microsoft nennt p=reject als Ziel, erreicht in Stufen über p=none und p=quarantine.
- 06
Autodiscover
Zeigt autodiscover auf autodiscover.outlook.com? Dann findet Outlook Postfach und Einstellungen automatisch.
WIE WIR BEWERTEN
Werte von Microsoft.
Klare Gewichte.
Maßstab ist die Dokumentation von Microsoft auf Microsoft Learn. Bei jedem Befund steht, was zu tun ist, oft mit dem DNS-Eintrag oder dem PowerShell-Befehl zum Kopieren.
- Gewichte: DMARC 30 Punkte, SPF und DKIM je 25, MX und Autodiscover je 10.
- Kritisch, Note höchstens C: kein wirksames DMARC oder +all im SPF-Eintrag.
- Hinweis: ~all statt -all, DMARC nur mit p=none, ein DKIM-Eintrag fehlt, Schlüssel mit 1024 Bit, weitere MX neben Exchange Online, Autodiscover fehlt.
- Ohne Note: Laufen E-Mails nicht über Exchange Online, vergeben wir keine Note, sondern zeigen, was wir gefunden haben.
- Nur zur Information: Tenant, DNSSEC für eingehende E-Mails, DMARC der onmicrosoft.com-Domain, Teams-Föderation und Intune-Registrierung.
- Nicht in der Gesamtnote: Der Website-Sicherheitscheck bezieht diesen Check nicht ein.
Quellen auf Microsoft Learn: OpenID Connect, Externe DNS-Einträge für Microsoft 365, SPF, DKIM, DMARC, SMTP DANE mit DNSSEC und Intune-Registrierung.
NICHT TEIL DIESES CHECKS
Anmeldung und
Tenant-Einstellungen.
Von außen sehen wir nur, was Microsoft und Ihr DNS öffentlich zeigen. Einstellungen im Tenant, Benutzer und Postfächer bleiben verborgen.
Verwaltet oder verbunden?
Ob sich Ihre Benutzer direkt bei Microsoft Entra ID oder über einen eigenen Dienst wie AD FS anmelden, prüfen wir nicht: Dafür gibt es keine dokumentierte öffentliche Schnittstelle, und einzelne Anmeldenamen fragen wir nicht ab. Betreiben Sie noch AD FS, empfiehlt Microsoft den Umstieg auf Cloud-Authentifizierung (Microsoft Learn).
Einstellungen im Tenant
Ob Multi-Faktor-Authentifizierung, bedingter Zugriff oder Gastzugänge richtig eingestellt sind, lässt sich nur im Tenant selbst prüfen, mit Administratorrechten.
E-Mail-Sicherheit im Detail
Subdomains und Berichte in DMARC, die Zahl der SPF-Lookups, MTA-STS und TLS-RPT bewertet der E-Mail-Sicherheits-Check, für jeden Mail-Dienst.
E-Mail-Sicherheits-Check öffnenDNSSEC Ihrer Domain
Ob Ihre eigene Zone mit DNSSEC signiert ist, Voraussetzung für die volle Wirkung von DANE bei Exchange Online, prüft der DNS-Sicherheits-Check.
DNS-Sicherheits-Check öffnen
Microsoft 365, Microsoft Entra, Exchange Online, Microsoft Teams und Microsoft Intune sind Marken der Microsoft Corporation. Dieses Werkzeug ist kein Angebot von Microsoft und zeigt nur Informationen, die öffentlich abrufbar sind.
WEITER MIT MICROSOFT 365
Befund da.
Umsetzung geplant.
Wenn Sie die Einträge nicht selbst setzen oder Microsoft 365 erst einführen wollen, unterstützen wir Sie dabei.
FRAGEN
Gut zu wissen.
Was prüft der Microsoft-365-Domain-Check?
Er fragt bei Microsoft die öffentlichen Anmelde-Metadaten zu Ihrer Domain ab und erkennt daran, ob Microsoft der Domain einen Tenant in Microsoft Entra ID zuordnet. Dazu liest er öffentliche DNS-Einträge: ob E-Mails bei Exchange Online ankommen (MX), ob SPF Exchange Online erlaubt und mit -all endet, ob die beiden DKIM-Einträge von Microsoft 365 gesetzt sind und ein Schlüssel abrufbar ist, welche DMARC-Richtlinie gilt und ob Autodiscover auf Exchange Online zeigt. Zur Information zeigt er DNSSEC für eingehende E-Mails, DMARC der onmicrosoft.com-Domain, die Teams-Föderation und die Intune-Registrierung.
Kann jeder meine Tenant-ID sehen?
Ja. Microsoft veröffentlicht die Anmelde-Metadaten jedes Tenants an einer öffentlichen Adresse, weil Anwendungen sie für die Anmeldung brauchen, und nimmt dabei auch den Domainnamen als Kennung an. Die Metadaten enthalten die Tenant-ID und technische Adressen, aber keine Benutzer, Passwörter oder Einstellungen. Dieser Check zeigt nur, was jeder mit dem Domainnamen ohnehin abrufen kann.
Warum bekommt meine Domain keine Note?
Eine Note vergeben wir nur, wenn E-Mails der Domain über Exchange Online laufen, erkennbar am MX, am SPF-include oder an den DKIM-Einträgen von Microsoft. Nutzen Sie einen anderen Mail-Dienst oder kein Microsoft 365, wäre jede Note irreführend. Sie sehen dann, ob Microsoft einen Tenant zu Ihrer Domain kennt, und den Hinweis auf den E-Mail-Sicherheits-Check für Ihren tatsächlichen Mail-Dienst.
Erkennt der Check, ob die Anmeldung über AD FS läuft?
Nein. Ob Ihre Benutzer sich direkt bei Microsoft Entra ID anmelden (verwaltete Domain) oder über einen eigenen Dienst wie AD FS (verbundene Domain), dafür bietet Microsoft keine dokumentierte öffentliche Schnittstelle. Die bekannten Wege sind nicht dokumentiert oder fragen einzelne Anmeldenamen ab, und beides nutzen wir nicht. Betreiben Sie noch AD FS, empfiehlt Microsoft den Umstieg auf Cloud-Authentifizierung, bevorzugt mit Kennworthashsynchronisierung.
Welche Daten gehen an wen, und speichert TOMORIS etwas?
Unser Server fragt bei Microsoft unter login.microsoftonline.com einmal die Anmelde-Metadaten zu Ihrer Domain ab. Microsoft erhält dabei den Domainnamen und die Adresse unseres Servers, nicht Ihre IP-Adresse. Die DNS-Abfragen laufen über den DNS-Resolver, den unser Webserver beim Hostinganbieter nutzt. Wir prüfen keine Benutzerkonten, melden uns nirgends an und verbinden uns weder mit Ihrer Website noch mit Ihrem Mailserver. Das Ergebnis bleibt fünf Minuten im Arbeitsspeicher und ist spätestens nach sechs Minuten gelöscht.
Wie entsteht die Note?
Fünf Prüfungen zählen: DMARC mit 30 Punkten, SPF und DKIM mit je 25, MX und Autodiscover mit je 10. Bestanden zählt voll, ein Hinweis halb, ein kritischer Befund nicht. Ohne wirksames DMARC ist höchstens C möglich, ebenso mit +all im SPF-Eintrag. A+ gibt es nur ohne kritischen Befund. Tenant, DNSSEC, onmicrosoft.com-Domain, Teams und Intune zeigen wir an, sie zählen nicht. In die Gesamtnote des Website-Sicherheitschecks fließt dieser Check nicht ein.
TOOLBOX
Weitere
Werkzeuge.
- Kostenlos
Website-Sicherheitscheck
Sieben Prüfungen, eine Note: Header, Verschlüsselung, E-Mail-Schutz, DNS, Cookies, eingebundene Inhalte und security.txt. Mit Weg zu jedem Detail.
Ansehen - Kostenlos
Security-Header-Check
Prüft HTTPS, HSTS, Content-Security-Policy, Clickjacking-Schutz und weitere Header Ihrer Website. Mit Note von A+ bis F und fertiger Konfiguration.
Ansehen - Kostenlos
SSL/TLS-Check
Prüft Zertifikat, Kette und Restlaufzeit, welche TLS-Versionen Ihr Server annimmt und ob die Verschlüsselung Forward Secrecy bietet. Mit Note und Konfiguration.
Ansehen
IHR NÄCHSTER SCHRITT
Ergebnis da.
Und jetzt?
Wir ordnen Befunde ein, priorisieren nach Risiko und setzen auf Wunsch um: einmalig mit EXPERTS oder laufend im Betrieb mit GRID.