Vorhaben besprechen

TOOLBOX · DOWNLOAD

SPF, DKIM, DMARCin fünfSchritten.

Mit SPF, DKIM und DMARC belegen Sie, dass E-Mails mit Ihrer Domain wirklich von Ihnen stammen, und sagen Empfängern, wie sie mit Fälschungen umgehen sollen. Dieser Plan führt in fünf Schritten von der Bestandsaufnahme bis zur Richtlinie p=reject, mit Beispiel-Einträgen für das DNS und den Stolpersteinen aus den Standards. Er berücksichtigt den im Mai 2026 veröffentlichten DMARC-Standard RFC 9989.

Kostenloses PDF

E-Mail-Sicherheit: SPF, DKIM und DMARC in fünf Schritten

Format
PDF, A4
Umfang
5 Seiten
Größe
269 KB
Stand
22.10.2026
Quellen
11
Als Webseite lesen

FÜR WEN

Für wen
das gedacht ist.

Einführungsplan von der Bestandsaufnahme bis p=reject, nach RFC 7208, RFC 6376 und dem DMARC-Standard RFC 9989.

  • IT-Verantwortliche und Administratoren von Mailservern und Microsoft 365
  • Unternehmen, deren Domain für Phishing missbraucht wird oder werden könnte
  • Wer Newsletter, Rechnungen oder Tickets über externe Dienste versendet

7 ABSCHNITTE

Was drin
steht.

Jede fachliche Aussage im Dokument nennt ihre Quelle. Das Stand-Datum steht auf jeder Seite.

  • 01

    Wer was prüft

    SPF, DKIM und DMARC in einer Tabelle: was geprüft wird, wo der Eintrag steht, welcher Standard gilt.

  • 02

    Schritt 1: Alle Absender erfassen

    Jeder Dienst, der mit Ihrer Domain sendet, braucht passendes SPF oder DKIM, sonst scheitert er später an DMARC.

  • 03

    Schritt 2: SPF veröffentlichen

    Ein Eintrag pro Domain, höchstens zehn DNS-Abfragen, am Ende -all oder ~all.

  • 04

    Schritt 3: DKIM für jeden Absender

    Signieren mit rsa-sha256 und 2048-Bit-Schlüssel; der öffentliche Schlüssel steht im DNS unter dem Selektor.

  • 05

    Schritt 4: DMARC im Beobachtungsmodus

    p=none mit Berichtsadresse veröffentlichen, Berichte maschinell auswerten, Lücken schließen.

  • 06

    Schritt 5: Über quarantine zu reject

    Mindestens einen Monat p=none, ebenso lange p=quarantine, dann p=reject, mit Blick auf Mailinglisten.

  • 07

    Auf einen Blick

    Die sieben Punkte zum Abhaken, vom Absenderverzeichnis bis zur abgesicherten Zweitdomain.

AUSZUG

Schritt 5: Über quarantine zu reject

Stufen bis p=reject (RFC 9989, Abschnitt 7.4)
StufeDMARC-EintragDauer
Beobachtenv=DMARC1; p=none; rua=mailto:…mindestens einen Monat
Quarantänev=DMARC1; p=quarantine; rua=mailto:…ebenso lange; Ergebnisse mit der Beobachtungsphase vergleichen
Ablehnenv=DMARC1; p=reject; rua=mailto:…dauerhaft, wenn alle legitimen Absender bestehen
  • t=y kennzeichnet eine Richtlinie im Test: Empfänger wenden eine Stufe weniger an, bei p=reject also nur quarantine (RFC 9989, Tag t). Den früheren Tag pct gibt es seit RFC 9989 nicht mehr; ältere Anleitungen, auch von Microsoft, nennen ihn noch.
  • Subdomains: sp gilt für bestehende Subdomains, np für nicht existierende; fehlen beide, gilt p (RFC 9989, Tags sp und np).
  • Mailinglisten: Domains, deren Nutzer an Mailinglisten im Internet schreiben, sollen laut RFC 9989 kein p=reject veröffentlichen; wer es trotzdem tut, soll die Nutzer darauf hinweisen, dass die Teilnahme an Mailinglisten beeinträchtigt sein kann (Abschnitt 7.4).
DNS: Domain ganz ohne E-Mail-Verkehr
parked.example.com.         IN TXT "v=spf1 -all"
_dmarc.parked.example.com.  IN TXT "v=DMARC1; p=reject;"
parked.example.com.         IN MX  0 .

Der Null-MX-Eintrag MX 0 . sagt, dass die Domain keine E-Mails annimmt; daneben darf es keinen anderen MX-Eintrag geben, und Domains, die als Absender genutzt werden, sollen ihn nicht veröffentlichen (RFC 7505). Für ungenutzte Domains empfiehlt Microsoft DMARC-Einträge, nach denen nie E-Mails von ihnen kommen dürfen, und keine DKIM-Einträge.

IHR NÄCHSTER SCHRITT

Vom Papier
in die Praxis.

Wir prüfen mit Ihnen, was davon in Ihrer Umgebung schon umgesetzt ist, und setzen den Rest um: einmalig mit EXPERTS oder laufend im Betrieb mit GRID.