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TOOLBOX · E-MAIL & DOMAIN

E-MAIL-HEADERLESEN.

Kopfzeilen einer verdächtigen E-Mail einfügen: Absenderweg mit Zeitverzug, die Ergebnisse von SPF, DKIM und DMARC und Hinweise auf Fälschungen. Ohne Upload, nur in Ihrem Browser.

Outlook: Nachricht öffnen, Datei › Eigenschaften, Feld „Internetkopfzeilen“. Outlook im Web: … › Anzeigen › Nachrichtendetails anzeigen. Gmail: ⋮ › Original anzeigen.

Bleibt in Ihrem Browser: Kopfzeilen enthalten Namen, Adressen und Server Ihrer Kommunikation. Sie werden nur auf diesem Gerät ausgewertet, nicht gesendet und nicht gespeichert.

FRAGEN

Gut zu wissen.

Werden meine Kopfzeilen übertragen?

Nein. Die Analyse läuft vollständig in Ihrem Browser. Kopfzeilen enthalten Namen, E-Mail-Adressen, Servernamen und IP-Adressen; deshalb sendet die Seite sie nirgendwohin, speichert sie nicht und bietet bewusst kein Hochladen von Dateien an.

Wo finde ich die Kopfzeilen einer E-Mail?

In Outlook (klassisch): Nachricht öffnen, Datei › Eigenschaften, Feld „Internetkopfzeilen“. In Outlook im Web und im neuen Outlook: … (Weitere Aktionen) › Anzeigen › Nachrichtendetails anzeigen. In Gmail: Nachricht öffnen, ⋮ neben „Antworten“ › Original anzeigen.

Kann man Received-Zeilen fälschen?

Ja. Jeder Server setzt seine Received-Zeile oben an (RFC 5321, Abschnitt 4.4). Verlässlich sind nur die Zeilen, die Ihr eigenes Mailsystem eingetragen hat, meist die obersten. Alles darunter kann der Absender selbst geschrieben haben.

Was bedeuten SPF, DKIM und DMARC im Ergebnis?

SPF sagt, ob der sendende Server für die Umschlag-Domain senden darf (RFC 7208). DKIM ist eine Signatur einer Domain, die zeigt, dass die Nachricht seit dem Signieren nicht verändert wurde (RFC 6376). DMARC bestätigt die sichtbare Absenderdomain, wenn SPF oder DKIM für dieselbe Organisation bestehen (RFC 7489).

DMARC ist fehlgeschlagen. Ist die Nachricht gefälscht?

Oft, aber nicht immer. Weiterleitungen und Mailverteiler können SPF und DKIM brechen; dafür gibt es ARC (RFC 8617). Bei Zahlungsaufforderungen, geänderten Bankdaten oder der Bitte um Zugangsdaten fragen Sie immer auf einem Ihnen bekannten Weg beim Absender nach.

Warum stehen die Zeiten in österreichischer Zeit?

Jeder Server schreibt die Zeit in seiner eigenen Zeitzone. Die Analyse rechnet alle Zeitstempel in österreichische Zeit um, damit sich Verzögerungen zwischen den Stationen direkt vergleichen lassen.

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Und jetzt?

Wir ordnen Befunde ein, priorisieren nach Risiko und setzen auf Wunsch um: einmalig mit EXPERTS oder laufend im Betrieb mit GRID.