Lexikon

Phishing

Phishing bezeichnet betrügerische Nachrichten, die sich als vertrauenswürdige Absender ausgeben, um Zugangsdaten, Zahlungen oder die Ausführung von Schadsoftware zu erschleichen.

13. Oktober 2026PhishingE-Mail-SicherheitSocial Engineering

Phishing ist eine der häufigsten Einstiegsformen für Cyberangriffe auf Unternehmen. Der Begriff spielt auf das englische „fishing“ an: Angreifende werfen einen Köder aus, meist eine E-Mail, und hoffen, dass jemand anbeißt. Ziel ist fast immer, an Zugangsdaten zu kommen, eine Zahlung auszulösen oder Schadsoftware auf ein Gerät zu bringen.

Für Unternehmen ist Phishing besonders relevant, weil es technische Schutzmaßnahmen umgeht und direkt beim Menschen ansetzt. Ein einziges erbeutetes Passwort für ein Cloud-Konto kann reichen, um Postfächer mitzulesen, weitere Personen anzuschreiben oder einen größeren Angriff vorzubereiten.

Wie funktioniert Phishing?

Eine Phishing-Nachricht imitiert einen bekannten Absender: eine Bank, einen Paketdienst, einen Cloud-Anbieter oder die eigene IT-Abteilung. Sie erzeugt Druck, etwa durch ein angeblich gesperrtes Konto, eine offene Rechnung oder eine dringende Bitte der Geschäftsführung. Ein Link führt auf eine täuschend echte Anmeldeseite, ein Anhang enthält Schadcode oder die Nachricht fordert direkt zu einer Handlung auf.

Neben der klassischen Massen-E-Mail gibt es gezieltere Varianten:

Typische Beispiele

Worauf Unternehmen achten sollten

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