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Supply-Chain-Angriff

Ein Supply-Chain-Angriff, auf Deutsch Lieferkettenangriff, ist ein Cyberangriff, der ein Unternehmen über einen vertrauenswürdigen Lieferanten, Dienstleister oder eine eingesetzte Softwarekomponente erreicht. Angreifer kompromittieren zuerst den Zulieferer und nutzen dann das Vertrauen der Kunden in ihn.

25. Oktober 2026LieferkettenangriffSupply ChainDienstleisterNIS2

Je besser ein Unternehmen selbst geschützt ist, desto attraktiver werden seine Zulieferer als Umweg. Die EU-Agentur ENISA beschreibt einen Lieferkettenangriff als Kombination aus mindestens zwei Angriffen: zuerst auf einen Lieferanten, dann über ihn auf das eigentliche Ziel. In ihrer Auswertung von 24 Fällen aus den Jahren 2020 und 2021 zielten die Angreifer in 66 Prozent der Fälle auf den Code des Lieferanten, und rund 62 Prozent der Angriffe nutzten das Vertrauen der Kunden in ihren Lieferanten aus.

Wie laufen Supply-Chain-Angriffe ab?

Belegte Beispiele

Was NIS2 verlangt

Die NIS2-Richtlinie nennt in Art. 21 Abs. 2 lit. d ausdrücklich die Sicherheit der Lieferkette, einschließlich der sicherheitsbezogenen Aspekte der Beziehungen zu unmittelbaren Anbietern und Diensteanbietern. Erfasste Einrichtungen müssen also auch prüfen, wie sicher ihre Dienstleister arbeiten. Ob Ihr Unternehmen erfasst ist, klärt der kostenlose NIS2-Betroffenheitscheck. Für Hersteller von Produkten mit digitalen Elementen kommt der Cyber Resilience Act hinzu.

Praxis für KMU und Gemeinden

Bezug zu TOMORIS

Im NIS2 Cockpit ordnen Sie Risiken, Lieferkette und technische Lage mit Quellen und Zeitstand ein, in einer begleiteten Einführung. Das Cockpit ist keine Rechtsberatung und erteilt keine Konformitätsbestätigung.

Quellen

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