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TOOLBOX · WERKZEUG

TOKENDECODIEREN.

Was steht in einem Zugriffstoken von Microsoft Entra ID? Token einfügen und Kopf, Inhalt und Ablaufzeit lesbar sehen, mit Erklärung jedes Claims. Läuft nur in Ihrem Browser.

Bitte keine echten, noch gültigen Tokens einfügen. Ein gültiges Zugriffstoken wirkt wie ein Passwort, bis es abläuft: Wer es hat, kann es verwenden. Dieses Werkzeug sendet nichts und speichert nichts, aber Zwischenablage, Browser-Erweiterungen und Bildschirmfreigaben können mitlesen. Nehmen Sie abgelaufene Tokens oder Tokens aus einem Testkonto.

Decodiert wird beim Tippen, nur in Ihrem Browser. Die Signatur prüfen wir nicht.

SO IST EIN JWT AUFGEBAUT

Drei Teile.
Durch Punkte getrennt.

Ein JSON Web Token (RFC 7519) besteht aus drei Base64url-codierten Teilen. Lesbar sind Kopf und Inhalt für jeden, der das Token hat; verschlüsselt ist ein signiertes JWT nicht. Mehr zur Anmeldung im Lexikon unter Microsoft Entra ID und Single Sign-on.

  • 01

    Kopf (Header)

    Algorithmus (alg), Typ (typ) und die Kennung des Schlüssels (kid), mit dem der Empfänger die Signatur prüft.

  • 02

    Inhalt (Payload)

    Die Claims: wer ausgestellt hat (iss), für wen (sub), für welchen Empfänger (aud), bis wann (exp), dazu bei Microsoft Tenant, Rollen und Berechtigungen.

  • 03

    Signatur

    Schützt Kopf und Inhalt vor Veränderung. Prüfen kann sie nur, wer den Schlüssel des Ausstellers kennt.

Quellen: RFC 7519 (JWT), RFC 7515 (JWS), RFC 7516 (JWE) und auf Microsoft Learn Access token claims reference und ID token claims reference.

WORAUF SIE ACHTEN SOLLTEN

Lesen ist leicht.
Prüfen nicht.

Ein Token zu decodieren, ist zur Fehlersuche nützlich. Für Entscheidungen taugt der Inhalt nur nach einer Prüfung durch den Empfänger.

  • Inhaber-Tokens (Bearer Tokens) kann jeder verwenden, der sie besitzt. Deshalb gehören sie nicht in Seitenadressen, die in Verlauf und Server-Protokollen landen (RFC 6750, Abschnitt 5.3).
  • Ein Empfänger legt die erlaubten Algorithmen selbst fest und prüft Aussteller und Empfänger, statt dem Kopf zu glauben (RFC 8725).
  • Microsoft empfiehlt Anwendungen, Zugriffstokens für fremde APIs als undurchsichtige Zeichenkette zu behandeln; decodieren ist zur Fehlersuche gedacht (Microsoft Learn: Access tokens).
  • Claims wie name, upn oder preferred_username dienen nur der Anzeige. Für Berechtigungen nennt Microsoft unveränderliche Kennungen wie oid und tid.

FRAGEN

Gut zu wissen.

Wird mein Token an TOMORIS gesendet?

Nein. Der Decoder läuft vollständig in Ihrem Browser. Das Token wird weder an uns noch an einen anderen Dienst gesendet, nicht in der Adresse abgelegt und nicht gespeichert; nach dem Schließen der Seite ist es weg. Trotzdem gilt: Ein noch gültiges Token wirkt wie ein Passwort. Fügen Sie am besten abgelaufene Tokens oder Tokens aus einem Testkonto ein.

Prüft der Decoder, ob ein Token echt ist?

Nein. Er zeigt nur Kopf und Inhalt. Ob ein Token echt und unverändert ist, kann nur der Empfänger mit dem öffentlichen Schlüssel des Ausstellers prüfen, zusammen mit Aussteller, Empfänger und Laufzeit. Ein Decoder, der eine Signatur „bestätigt“, ohne diese Schlüssel sicher zu kennen, wäre irreführend.

Was bedeuten exp, nbf und iat?

Das sind Zeitangaben in Sekunden seit dem 1. Januar 1970 (UTC), wie RFC 7519 sie festlegt. exp ist der Ablauf, nbf der Beginn der Gültigkeit, iat der Zeitpunkt der Ausstellung. Der Decoder rechnet sie in Wiener Ortszeit um und zeigt, wie lange das Token noch gilt.

Warum lässt sich mein Microsoft-Token nicht decodieren?

Nicht jedes Token von Microsoft ist ein lesbares JWT. Microsoft schreibt, dass Tokens für Microsoft-Dienste ein eigenes Format haben und auch verschlüsselt sein können, und dass Anwendungen Zugriffstokens als undurchsichtige Zeichenkette behandeln sollen. Ein verschlüsseltes Token (JWE) erkennen Sie an fünf statt drei Teilen; lesbar ist dann nur der Kopf.

Was ist an alg „none“ gefährlich?

Ein Token mit alg „none“ ist nicht signiert. Wer es verändert, fällt nicht auf. RFC 8725, die Empfehlungen der IETF für JWT, erlaubt das nur, wenn das Token auf anderem Weg kryptografisch geschützt ist. Ein Empfänger sollte die erlaubten Algorithmen selbst festlegen und alles andere ablehnen.

IHR NÄCHSTER SCHRITT

Ergebnis da.
Und jetzt?

Wir ordnen Befunde ein, priorisieren nach Risiko und setzen auf Wunsch um: einmalig mit EXPERTS oder laufend im Betrieb mit GRID.