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Smartphone-Richtlinie alsVorlage.

Wer Smartphones oder Tablets für dienstliche Daten zulässt, braucht vorher eine Richtlinie; das BSI verlangt sie im IT-Grundschutz als Basis-Anforderung SYS.3.2.1.A1. Diese Vorlage enthält einen Mustertext mit Platzhaltern für Firmengeräte und, als Variante, für Privatgeräte (BYOD): Zulassung, Mindestanforderungen an Updates, Sperre und Verschlüsselung, Apps, Verlust und Diebstahl, Rückgabe beim Austritt. Sie zeigt, wie sich dienstliche und private Daten mit App-Schutzrichtlinien oder Arbeitsprofil trennen lassen, ohne das ganze Privatgerät zu verwalten, und was die IT dabei sieht und was nicht.

Kostenloses PDF · Vorlage

Smartphones und Tablets: Richtlinie für Firmen- und Privatgeräte

Format
PDF, A4
Umfang
12 Seiten
Größe
150 KB
Stand
25.10.2026
Quellen
18
Nutzung
Anpassen für den eigenen Gebrauch erlaubt, Weitergabe unverändert
Als Webseite lesen

FÜR WEN

Für wen
das gedacht ist.

Mustertext mit Platzhaltern für Firmengeräte und BYOD, Mindestanforderungen nach BSI SYS.3.2.1 und NIST SP 800-124, Umsetzung mit Microsoft Intune.

  • IT-Leitung und Administration, die Firmen- und Privatgeräte für E-Mail, Chats und Dateien zulassen und absichern
  • Personalabteilung, die Nutzung, Verlust und Austritt mit Arbeitsvertrag, Datenschutz und Betriebsrat abstimmt
  • Geschäftsführung kleiner und mittlerer Unternehmen, die die Richtlinie freigibt und verantwortet

9 ABSCHNITTE

Was drin
steht.

Jede fachliche Aussage im Dokument nennt ihre Quelle. Das Stand-Datum steht auf jeder Seite.

  • 01

    Wozu die Richtlinie dient

    Was BSI und NIST von einer Richtlinie für Smartphones und Tablets verlangen und wie verbindlich das ist.

  • 02

    Firmengerät oder Privatgerät: die Varianten

    Welche Betriebsmodelle es gibt, wem Gerät und Daten gehören und wie sich Firmendaten auf Privatgeräten trennen lassen.

  • 03

    Was die IT auf Privatgeräten sieht

    Welche Daten Intune laut Microsoft nie, immer oder nur unter Umständen sieht, und was HR und Betriebsrat klären müssen.

  • 04

    Mindestanforderungen an jedes Gerät

    Updates, Bildschirmsperre, Verschlüsselung, Apps und Schnittstellen, mit der Fundstelle im IT-Grundschutz.

  • 05

    Umsetzung mit Microsoft Intune und Entra ID

    Lizenzen, App-Schutzrichtlinie, bedingter Zugriff und Registrierung in vier Schritten.

  • 06

    Verlust, Diebstahl und Austritt

    Was sofort zu tun ist, welche Löschaktion zu welchem Gerät passt und was beim Austritt geschieht.

  • 07

    Mustertext, Teil 1: Geltung, Zulassung und Mindestanforderungen

    Paragrafen 1 bis 5. Ersetzen Sie alles in eckigen Klammern und wählen Sie Variante A oder B.

  • 08

    Mustertext, Teil 2: Privatgeräte, Verlust und Rückgabe

    Paragrafen 6 bis 10, Anlage 1 zu den freigegebenen Apps und die Kenntnisnahme zum Unterschreiben.

  • 09

    Checkliste: die Richtlinie einführen

    Zehn Schritte von der Bestandsaufnahme bis zur regelmäßigen Überprüfung.

AUSZUG

Mustertext, Teil 1: Geltung, Zulassung und Mindestanforderungen

Ersetzen Sie die Platzhalter in eckigen Klammern, wählen Sie bei | eine Möglichkeit und streichen Sie, was nicht zutrifft; in Variante A (nur Firmengeräte) entfällt § 6. Zahlen wie [5] Minuten sind Vorschläge von TOMORIS ([30] Tage offline ist Microsofts Wert aus Stufe 2), Regeln ohne Fundstelle organisatorische Ergänzungen von TOMORIS. Stimmen Sie den Text mit Datenschutz, Personalabteilung und, falls vorhanden, Betriebsrat ab.

Richtlinie für Smartphones und Tablets der [Unternehmen], Fassung [Version] vom [Datum]
§ 1 Zweck und Geltungsbereich
Diese Richtlinie regelt die dienstliche Nutzung von Smartphones und Tablets bei [Unternehmen]. Sie gilt für alle Beschäftigten und [externe Personen, z. B. überlassene Arbeitskräfte], für Firmengeräte und für jedes Gerät, mit dem auf dienstliche E-Mails, Dateien, Chats oder Anwendungen zugegriffen wird. Verantwortlich ist [Name, Funktion]; Ansprechstelle ist [IT-Stelle, Kontakt] (SYS.3.2.1.A1).
§ 2 Zugelassene Geräte
Variante A: Dienstliche Daten dürfen nur auf Firmengeräten verarbeitet werden, die [Unternehmen] beschafft und in [MDM, z. B. Microsoft Intune] aufgenommen hat. Variante B: Zusätzlich sind Privatgeräte zugelassen, wenn sie § 3 erfüllen und nach § 6 eingebunden sind; [Regelung zu Kosten und Tarif]. Zugelassen sind [Betriebssysteme und Mindestversionen] (SYS.3.2.2.A2).
§ 3 Mindestanforderungen
Jedes Gerät mit dienstlichen Daten erhält noch Sicherheitsupdates des Herstellers; angebotene Updates installieren Sie binnen [7] Tagen. Ein Sperrcode aus mindestens [6] Ziffern schützt das Gerät, es sperrt sich nach höchstens [5] Minuten und zeigt keine Vorschau vertraulicher Nachrichten auf dem Sperrbildschirm. Biometrie nur nach Freigabe durch [IT-Stelle]. Der Speicher ist verschlüsselt; Rooten oder Jailbreak sind verboten. Geräte, die das nicht erfüllen, erhalten keinen Zugriff (SYS.3.2.1.A4, A5, A10, A11, A18).
§ 4 Apps und Cloud-Dienste
Auf Firmengeräten installieren Sie Apps nur aus [den App Stores von Apple und Google | dem Unternehmensportal]. Dienstliche Daten bearbeiten Sie nur in den Apps aus Anlage 1 mit Ihrem Firmenkonto und speichern sie nur in [OneDrive for Business, SharePoint]; private Cloud-Speicher, Messenger und E-Mail-Konten sind dafür nicht erlaubt. Apps erhalten nur die nötigen Berechtigungen, etwa für Kamera, Mikrofon oder Standort (SYS.3.2.1.A2, A6, A8).
§ 5 Private Nutzung von Firmengeräten
[Firmengeräte dienen nur dienstlichen Zwecken. | Private Nutzung ist in geringem Umfang erlaubt, private Apps nur aus den offiziellen App Stores.] Gerät und Firmendaten bleiben Eigentum von [Unternehmen]. Private Daten sichern Sie selbst; bei Verlust und Rückgabe wird das Gerät vollständig gelöscht. Verwaltungssoftware und Sicherheitseinstellungen ändern Sie nicht (SYS.3.2.1.A10).

QUELLEN

Belegt,
nicht behauptet.

  1. BSI IT-Grundschutz-Kompendium, Edition 2023 (Gesamt-PDF) (öffnet in neuem Tab)Kapitel Aufbau der Bausteine und Modalverben; gelesen am 25.10.2026
  2. BSI IT-Grundschutz, Edition 2023: SYS.3.2.1 Allgemeine Smartphones und Tablets (öffnet in neuem Tab)1.3, 2.9, A1 bis A8, A10, A11, A16, A18, A32; gelesen am 25.10.2026
  3. BSI IT-Grundschutz, Edition 2023: SYS.3.2.2 Mobile Device Management (öffnet in neuem Tab)1.3, 2.4, A1, A2, A4, A6, A17, A20, A22; gelesen am 25.10.2026
  4. NIST SP 800-124 Rev. 2: Security of Mobile Devices in the Enterprise (öffnet in neuem Tab)3.1.2, 3.1.11, 3.1.13, 4.2.2, 4.3.3, 4.3.6, 4.3.10 bis 4.3.12, 5.1.2, 5.1.3, 5.3.4.2, 5.3.6, 5.5
  5. Microsoft Learn: Übersicht über App-Schutzrichtlinien (öffnet in neuem Tab)Vorteile, Geräte ohne Registrierung, Anforderungen, Zurücksetzen
  6. Microsoft Learn: Datenschutzframework für App-Schutzrichtlinien (öffnet in neuem Tab)Stufe 1 und 2, bedingter Start; gelesen am 25.10.2026
  7. Microsoft Learn: Welche Informationen erhält meine Organisation? (öffnet in neuem Tab)nie, immer und möglicherweise sichtbar; Stand 20.8.2026
  8. Microsoft Learn: Apple-Benutzerregistrierung in Intune (öffnet in neuem Tab)Methoden, Einstellungen, Einschränkungen; Stand 20.8.2026
  9. Microsoft Learn: MAM und persönliche Arbeitsprofile (Android) (öffnet in neuem Tab)Datenschutz, Szenarien, Zusammenfassung; Stand 19.8.2026
  10. Microsoft Learn: App-basierter bedingter Zugriff mit Intune (öffnet in neuem Tab)Lizenzen, Rollen, Funktionsweise; Stand 20.8.2026
  11. Microsoft Learn: Migrieren einer genehmigten Client-App zur App-Schutzrichtlinie (öffnet in neuem Tab)Schreibschutz ab 30.6.2026, Richtlinie für mobile Geräte; Stand 1.6.2026
  12. Microsoft Learn: Geräteaktion Zurückziehen (öffnet in neuem Tab)Plattformen, Benutzererfahrung; Stand 20.8.2026
  13. ArbVG, tagesaktuelle Fassung im RIS (öffnet in neuem Tab)§ 96 Abs. 1 Z 3, § 96a Abs. 1 Z 1 und Abs. 2; gelesen am 25.10.2026
  14. AVRAG, § 10 Kontrollmaßnahmen, RIS (öffnet in neuem Tab)§ 10 Abs. 1; gelesen am 25.10.2026
  15. Verordnung (EU) 2016/679 (DSGVO), EUR-Lex (öffnet in neuem Tab)Art. 5 Abs. 1 lit. c, Art. 13 Abs. 1 und 2, Art. 33 Abs. 1 und 5
  16. Durchführungsverordnung (EU) 2024/2690, EUR-Lex (öffnet in neuem Tab)Anhang Nr. 12 und 12.5; anwendbar nach § 2 NISV 2026
  17. NISG 2026, § 32 Risikomanagementmaßnahmen, RIS (öffnet in neuem Tab)§ 32 Abs. 4 lit. i, gültig ab 1.10.2026; gelesen am 25.10.2026
  18. NISV 2026, BGBl. II Nr. 290/2026, RIS (öffnet in neuem Tab)§ 2, kundgemacht am 1.10.2026

Diese Vorlage ist an Ihr Unternehmen, Ihre Geräte und Ihr MDM anzupassen und ersetzt keine Rechtsberatung, insbesondere nicht zu ArbVG, AVRAG und DSGVO; maßgeblich ist der Gesetzestext in der geltenden Fassung. IT-Grundschutz und NIST sind Empfehlungen, keine gesetzlichen Pflichten. Funktionen, Bezeichnungen, Menüs und Lizenzen von Microsoft können sich ändern.

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Vom Papier
in die Praxis.

Wir prüfen mit Ihnen, was davon in Ihrer Umgebung schon umgesetzt ist, und setzen den Rest um: einmalig mit EXPERTS oder laufend im Betrieb mit GRID.