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IT-Betriebs-handbuch alsVorlage.
Wenn nur eine Person weiß, wie die IT läuft, ist jeder Urlaub, jede Kündigung und jeder Ausfall ein Risiko. Ein IT-Betriebshandbuch hält fest, welche Systeme es gibt, wer sie betreut und vertritt, welche Abläufe regelmäßig anstehen, was geändert wurde und an wen man sich wendet. Diese Vorlage gibt dafür eine Gliederung mit Tabellen zum Ausfüllen vor. Grundlage sind die BSI-Bausteine zur ordnungsgemäßen IT-Administration, zum Patch- und Änderungsmanagement und zur Datensicherung, die Strukturanalyse nach BSI-Standard 200-2 und der Baustein Notfallmanagement.
Kostenloses PDF · Vorlage
IT-Betriebshandbuch: Vorlage für die IT-Dokumentation im Unternehmen
- Format
- PDF, A4
- Umfang
- 8 Seiten
- Größe
- 103 KB
- Stand
- 25.10.2026
- Quellen
- 7
- Nutzung
- Anpassen für den eigenen Gebrauch erlaubt, Weitergabe unverändert
FÜR WEN
Für wen
das gedacht ist.
Gliederung mit Tabellen zum Ausfüllen für Systeme, Zugänge, Abläufe, Änderungen, Verträge und Notfall, belegt mit BSI-Grundschutz und BSI-Standard 200-2.
- IT-Leitung und Administration kleiner und mittlerer Unternehmen
- IT-Dienstleister, die die IT ihrer Kunden betreuen und dokumentieren
- Geschäftsführung, die die Abhängigkeit von einzelnen Personen verringern will
- Informationssicherheitsbeauftragte, die Nachweise für Audits brauchen
9 ABSCHNITTE
Was drin
steht.
Jede fachliche Aussage im Dokument nennt ihre Quelle. Das Stand-Datum steht auf jeder Seite.
- 01
Wozu ein IT-Betriebshandbuch dient
Was das BSI an Dokumentation im IT-Betrieb verlangt und wie sich das Handbuch vom Notfallhandbuch unterscheidet.
- 02
Teil 1: Allgemeines und Verantwortliche
Geltungsbereich, Zuständigkeiten mit Vertretung und Angaben zur Pflege des Handbuchs.
- 03
Teil 2: Systemübersicht
Welche Systeme, Anwendungen und Dienste es gibt, wofür sie dienen und wovon sie abhängen.
- 04
Teil 3: Rollen und Zugänge
Wer was administriert, mit welcher Rolle, und wo die Zugangsdaten liegen, ohne sie hier zu nennen.
- 05
Teil 4: Regelmäßige Abläufe
Was wiederkehrend zu tun ist, wie oft, durch wen und wie es nachgewiesen wird.
- 06
Teil 5: Änderungs- und Administrationsprotokoll
Jede Änderung mit Datum, Person, Inhalt und Anlass, wie es OPS.1.1.2.A11 als Mindestinhalt nennt.
- 07
Teil 6: Verträge, Lieferanten und Supportwege
An wen Sie sich wenden, was vertraglich zugesagt ist und wann Verträge enden.
- 08
Teil 7: Notfall und Wiederanlauf
Was das Betriebshandbuch für den Ernstfall bereithält und worauf es verweist.
- 09
Pflege des Handbuchs
Damit das Handbuch nützt, wenn es gebraucht wird; Empfehlung von TOMORIS.
AUSZUG
Wozu ein IT-Betriebshandbuch dient
Das BSI verlangt, dass administrative Tätigkeiten nachweisbar sind, also festgehalten wird, was geändert wurde, wer es getan hat und wann (OPS.1.1.2.A5), dass für jede Administrationsaufgabe eine Vertretung mit den nötigen Kenntnissen und Rechten benannt ist (OPS.1.1.2.A2) und dass Patches und Änderungen geplant, genehmigt und dokumentiert werden (OPS.1.1.3.A1). Für die Datensicherung sind je System Pläne mit Umfang, Wiederherstellungsreihenfolge, Aufbewahrung und Schutz zu erstellen (CON.3.A4). Das Betriebshandbuch bündelt diese Angaben für den Alltag; das Notfallhandbuch nach DER.4.A1 enthält Rollen, Sofortmaßnahmen, Alarmierung und Wiederanlaufpläne für den Ernstfall.
| Teil | Inhalt | Grundlage |
|---|---|---|
| 1 Allgemeines | Geltungsbereich, Verantwortliche, Vertretungen, Version und Ablage | OPS.1.1.2.A2, A7 |
| 2 Systemübersicht | Systeme, Zweck, Ort, Verantwortliche, Abhängigkeiten, Netzplan | BSI-Standard 200-2, Kap. 8.1 |
| 3 Rollen und Zugänge | Administrationsrollen, Personen, Ort der Zugangsdaten | OPS.1.1.2.A21, A23; ORP.4.A8 |
| 4 Regelmäßige Abläufe | Patches, Datensicherung, Wiederherstellungstest, Benutzer, Überwachung | OPS.1.1.3.A15; CON.3.A5, A15 |
| 5 Änderungsprotokoll | Wer hat wann was aus welchem Anlass geändert | OPS.1.1.2.A11; OPS.1.1.3.A11 |
| 6 Verträge und Support | Lieferanten, Leistungen, Supportwege, Laufzeiten | Empfehlung von TOMORIS |
| 7 Notfall | Verweis auf das Notfallhandbuch, Wiederanlauf, Ersatzzugänge | DER.4.A1; CON.3.A4; OPS.1.1.2.A27 |
Die Bausteine stammen aus dem IT-Grundschutz-Kompendium, Edition 2023. Das BSI löst das Kompendium durch Grundschutz++ ab; die Methodik soll laut Meilensteinplan am 27.10.2026 veröffentlicht werden. Die hier genutzten Anforderungen an Dokumentation und Nachweis bleiben inhaltlich sinnvoll.
QUELLEN
Belegt,
nicht behauptet.
- BSI IT-Grundschutz-Kompendium, Baustein OPS.1.1.2 Ordnungsgemäße IT-Administration, Edition 2023 (öffnet in neuem Tab)A2, A4, A5, A7, A11, A21, A23, A26, A27
- BSI IT-Grundschutz-Kompendium, Baustein OPS.1.1.3 Patch- und Änderungsmanagement, Edition 2023 (öffnet in neuem Tab)A1, A11, A15
- BSI IT-Grundschutz-Kompendium, Baustein CON.3 Datensicherungskonzept, Edition 2023 (öffnet in neuem Tab)A4, A5, A15
- BSI IT-Grundschutz-Kompendium, Baustein ORP.4 Identitäts- und Berechtigungsmanagement, Edition 2023 (öffnet in neuem Tab)A8 Regelung des Passwortgebrauchs
- BSI IT-Grundschutz-Kompendium, Baustein DER.4 Notfallmanagement, Edition 2023 (öffnet in neuem Tab)A1 Erstellung eines Notfallhandbuchs
- BSI-Standard 200-2: IT-Grundschutz-Methodik (öffnet in neuem Tab)Kap. 8.1 Strukturanalyse, 8.1.4 Netzplanerhebung
- BSI: Grundschutz++, Meilensteinplan (Stand Oktober 2026) (öffnet in neuem Tab)Ablösung des Kompendiums
Diese Vorlage ist an Ihr Unternehmen anzupassen: Systeme, Rollen, Abläufe und Intervalle hängen von Ihrer IT und Ihrem Schutzbedarf ab. Sie ist eine Empfehlung von TOMORIS auf Grundlage der genannten BSI-Quellen.
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