Lexikon

Generative KI

Generative KI bezeichnet KI-Systeme, die auf Basis gelernter Muster neue Inhalte erzeugen – etwa Texte, Bilder, Audio, Programmcode oder Videos –, statt vorhandene Daten nur zu analysieren oder einzuordnen.

13. Oktober 2026Generative KILLMInhalte

Lange Zeit war KI vor allem darauf ausgerichtet, Daten einzuordnen: Ist diese E-Mail Spam, zeigt dieses Bild einen Defekt, wie entwickelt sich der Absatz im nächsten Monat? Generative KI geht einen Schritt weiter und erstellt selbst Inhalte. Ein kurzer Auftrag in natürlicher Sprache genügt, um einen Textentwurf, eine Grafik oder ein Programmstück zu erhalten.

Damit verändert sich vor allem Wissensarbeit, also Tätigkeiten rund um Schreiben, Recherchieren, Gestalten und Auswerten.

Wie funktioniert generative KI?

Generative Modelle werden mit sehr großen Mengen an Beispieldaten trainiert und lernen dabei deren statistische Muster. Bei der Nutzung erzeugen sie neue Inhalte, die zu diesen Mustern und zur jeweiligen Eingabe passen. Je nach Inhaltsart kommen unterschiedliche Verfahren zum Einsatz:

Viele aktuelle Systeme verbinden mehrere dieser Fähigkeiten und zählen damit zur multimodalen KI.

Die Ergebnisse werden neu erzeugt, können Trainingsinhalten in Einzelfällen aber stark ähneln. Zudem beruhen sie auf Wahrscheinlichkeiten und sind daher nicht automatisch richtig.

Typische Beispiele

Worauf Unternehmen achten sollten

Abgrenzung

Analytische KI ordnet vorhandene Daten ein, etwa durch Klassifikation oder Prognose. Generative KI erzeugt neue Inhalte. In der Praxis werden beide kombiniert, etwa wenn eine Kundenanfrage zuerst automatisch einer Kategorie zugeordnet und dann ein Antwortentwurf erstellt wird.

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