Lexikon

Trainingsdaten

Trainingsdaten sind die Beispiele, aus denen ein KI-Modell Muster lernt. Ihre Menge, Qualität und Zusammensetzung bestimmen maßgeblich, wie zuverlässig und fair das Modell später arbeitet.

13. Oktober 2026KIMachine LearningDatenqualität

Modelle des Machine Learning werden nicht Regel für Regel programmiert, sondern lernen aus Beispielen. Was in diesen Beispielen steckt, prägt das Verhalten des Modells, einschließlich aller Fehler, Lücken und Verzerrungen. Für die Qualität eines KI-Systems sind Trainingsdaten deshalb ebenso entscheidend wie das Modell selbst. Das gilt für ein kleines Klassifikationsmodell genauso wie für große Sprachmodelle.

Wie Trainingsdaten aufgebaut sind

Bei großen Sprachmodellen folgt auf dieses Vortraining meist eine weitere Phase mit kleineren, sorgfältig ausgewählten Datensätzen und menschlichem Feedback.

Wichtige Qualitätsmerkmale sind Repräsentativität, korrekte Labels, Aktualität, ausreichende Menge und die rechtliche Zulässigkeit der Nutzung.

Typische Beispiele

Worauf Unternehmen achten sollten

Abgrenzung

Trainingsdaten verändern das Modell dauerhaft. Informationen, die erst bei einer Anfrage mitgegeben werden, etwa über Retrieval-Augmented Generation, verändern das Modell dagegen nicht. Für aktuelles Unternehmenswissen ist dieser Weg oft besser geeignet als ein erneutes Training.

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