Lexikon

Microsoft Defender

Microsoft Defender bezeichnet mehrere Sicherheitsdienste für Geräte, Identitäten, E-Mail, Cloud-Anwendungen und weitere Bereiche. Welche Komponenten sinnvoll sind, hängt von Lizenzen, Schutzbedarf und vorhandener Architektur ab.

Microsoft DefenderEndpoint-SchutzXDR

Unter dem Namen Microsoft Defender fasst Microsoft eine ganze Familie von Sicherheitsprodukten zusammen. Viele kennen ihn als den in Windows eingebauten Virenschutz, der früher Windows Defender hieß. Daneben gibt es Dienste für Endgeräte, E-Mail und Zusammenarbeit, Identitäten, Cloud-Anwendungen und Cloud-Infrastruktur, von denen viele über ein gemeinsames Portal verwaltet werden.

Weil Microsoft Produktnamen und Paketzuschnitte immer wieder ändert, ist es hilfreicher, nach Schutzbereichen zu fragen als nach Namen: Welche Bereiche sind abgedeckt, welche Funktionen sind aktiv, und wer reagiert auf Warnungen?

Wie Microsoft Defender aufgebaut ist

Die Warnungen aus diesen Bereichen werden zu zusammenhängenden Vorfällen verknüpft. Microsoft bezeichnet diesen übergreifenden Ansatz als XDR (Extended Detection and Response). So wird sichtbar, wenn eine Phishing-Mail, eine verdächtige Anmeldung und ein auffälliger Prozess auf einem Laptop zum selben Angriff gehören. Für bestimmte Fälle lassen sich automatische Untersuchungen und Gegenmaßnahmen auslösen.

Typische Beispiele

Worauf Unternehmen achten sollten

Abgrenzung

Der in Windows eingebaute Virenschutz ist nicht dasselbe wie der zentral verwaltete Endgeräteschutz für Unternehmen. Dieser ergänzt den Virenschutz um Verhaltensanalyse, zentrale Auswertung und Reaktionsmöglichkeiten über alle Geräte hinweg.

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