Lexikon

Malware

Malware ist der Oberbegriff für Software, die mit schädlicher Absicht entwickelt wurde, etwa um Daten zu stehlen, Systeme zu manipulieren, Geräte fernzusteuern oder Dateien zu verschlüsseln.

13. Oktober 2026MalwareSchadsoftwareEndpoint-Schutz

Malware ist eine Kurzform von „malicious software“, also bösartiger Software. Umgangssprachlich ist oft von Viren die Rede, tatsächlich ist der Virus aber nur eine von vielen Arten. Für Unternehmen ist Malware relevant, weil sie in nahezu jeder Angriffskette eine Rolle spielt: als Werkzeug zum Ausspähen, als Brückenkopf im Netzwerk oder als eigentliche Schadfunktion.

Wie funktioniert Malware?

Malware gelangt meist über E-Mail-Anhänge, manipulierte Downloads, infizierte Datenträger oder ausgenutzte Sicherheitslücken auf ein System. Dort führt sie ihre Funktion aus, versucht sich festzusetzen, damit sie einen Neustart übersteht, und nimmt oft Kontakt zu einem Steuerserver der Angreifenden auf. Nach ihrer Funktion lassen sich verschiedene Arten unterscheiden:

Viele Schadprogramme kombinieren mehrere dieser Funktionen. Zunehmend nutzen Angreifende auch Werkzeuge, die im Betriebssystem bereits vorhanden sind, etwa Skriptumgebungen oder Verwaltungsprogramme. Diese Vorgehensweise wird als „Living off the Land“ bezeichnet und ist für rein signaturbasierte Virenscanner schwer zu erkennen.

Typische Beispiele

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