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IT-Service-Management (ITSM)

IT-Service-Management (ITSM) umfasst die Prozesse, Rollen und Werkzeuge, mit denen eine IT-Organisation ihre Leistungen als planbare, messbare Services für Mitarbeitende und Fachbereiche erbringt.

13. Oktober 2026ITSMITILIT-Betrieb

ITSM betrachtet die IT nicht als Sammlung von Geräten und Programmen, sondern als Anbieter von Services. E-Mail, Arbeitsplatz, Zugang zum ERP-System oder Drucken sind Leistungen, die zuverlässig, nachvollziehbar und in vereinbarter Qualität bereitstehen sollen. Das gilt für interne IT-Abteilungen ebenso wie für externe Dienstleister.

Der bekannteste Rahmen dafür ist ITIL, eine Sammlung bewährter Praktiken, die ursprünglich im Auftrag der britischen Regierung entstand und seither laufend weiterentwickelt wird. Die internationale Norm ISO/IEC 20000 beschreibt Anforderungen an ein Servicemanagementsystem und ermöglicht eine Zertifizierung.

Wie funktioniert ITSM?

Kern sind wiederkehrende Prozesse mit klaren Zuständigkeiten. Zu den wichtigsten gehören:

Unterstützt werden die Prozesse durch ITSM-Software mit Ticketsystem, Wissensdatenbank und Self-Service-Portal, oft ergänzt um eine Configuration Management Database (CMDB), in der Systeme und ihre Abhängigkeiten erfasst sind. Zentrale Anlaufstelle für Anwenderinnen und Anwender ist der Service Desk.

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