Lexikon

DNS

DNS (Domain Name System) übersetzt Namen wie www.example.com in die IP-Adressen, die Computer für die Kommunikation brauchen. Es ist ein grundlegender Dienst des Internets und jedes Firmennetzes.

13. Oktober 2026DNSDomainNamensauflösung

Menschen merken sich Namen, Computer arbeiten mit IP-Adressen. Das Domain Name System verbindet beides und wird deshalb oft als Telefonbuch des Internets bezeichnet. Ohne funktionierendes DNS erreichen Mitarbeitende keine Websites, E-Mails werden nicht zugestellt, Cloud-Dienste sind nicht erreichbar, und in Windows-Netzen mit Active Directory finden Geräte ihre Domänencontroller nicht. Fehlerhafte DNS-Einträge führen deshalb schnell zu Störungen, die auf den ersten Blick nichts mit DNS zu tun haben.

Wie funktioniert DNS?

DNS ist hierarchisch aufgebaut. An der Spitze stehen die Root-Server, darunter die Top-Level-Domains wie .at oder .com, darunter die einzelnen Domains und deren Subdomains.

Fragt ein Gerät nach einem Namen, wendet es sich an einen rekursiven Resolver, etwa im Router, beim Provider oder auf einem Firmenserver. Kennt dieser die Antwort nicht, fragt er sich von den Root-Servern über die Top-Level-Domain bis zum autoritativen Nameserver der Domain durch. Die Antwort wird für eine festgelegte Zeit, die TTL, zwischengespeichert.

Wichtige Eintragstypen sind:

Die Erweiterung DNSSEC signiert Antworten gegen Fälschung. DNS over HTTPS und DNS over TLS verschlüsseln die Anfragen auf dem Weg zum Resolver.

Typische Beispiele

Worauf Unternehmen achten sollten

Netzwerk-Kompetenz ansehen