Lexikon

VPN

VPN steht für Virtual Private Network. Ein VPN baut über ein öffentliches Netz wie das Internet einen verschlüsselten Tunnel auf und verbindet so Geräte oder Standorte sicher mit dem Firmennetz.

13. Oktober 2026VPNFernzugriffVerschlüsselung

Ein VPN schafft eine geschützte Verbindung über eine Infrastruktur, der man nicht vertrauen kann, in der Regel das Internet. Daten im Tunnel sind auf dem Übertragungsweg für Dritte nicht lesbar und nicht unbemerkt veränderbar. Im Unternehmen hat das VPN zwei Hauptaufgaben: Mitarbeitende von unterwegs mit dem Firmennetz zu verbinden und Standorte untereinander zu vernetzen. Davon zu unterscheiden sind VPN-Dienste für Privatpersonen, die vor allem den eigenen Standort verschleiern sollen.

Wie funktioniert ein VPN?

Zwei Endpunkte authentifizieren sich gegenseitig, etwa mit Zertifikaten, einem vorab vereinbarten Schlüssel oder einer Benutzeranmeldung. Danach handeln sie Schlüssel aus und verschlüsseln den Datenverkehr. Die ursprünglichen Datenpakete werden in neue Pakete verpackt und erst an der Gegenstelle wieder ausgepackt.

Typische Beispiele

Worauf Unternehmen achten sollten

Abgrenzung

Ein klassisches VPN verbindet mit einem ganzen Netz. Ansätze nach dem Prinzip Zero Trust, oft als Zero Trust Network Access bezeichnet, geben dagegen nur Zugriff auf einzelne Anwendungen und prüfen Identität und Gerät bei jedem Zugriff.

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